"Wo steht die Batterieforschung?"

Internationale Konferenz mit 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

vom 13. bis 15. Juni 2013

im Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst

 

Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen für die Batterieforschung sind Thema der internationalen Konferenz "Next Generation Batteries – Materials, Technology, and Applications", die das Hanse-Wissenschaftskolleg gemeinsam mit Wissenschaftlern der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und des Fraunhofer-Instituts IFAM (Bremen und Oldenburg) veranstaltet. Thematisch wird der Bogen von der Materialforschung über Fertigungstechnologien bis hin zu den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten gespannt.

Sonne, Wind und andere Träger erneuerbarer Energie sollen zukünftig Öl, Kohle, Gas und auch die Kernkraft ersetzen. Aus Gründen des Klimaschutzes und unter dem Eindruck der Katastrophe in Fukushima haben sich die EU und die Bundesrepublik zum Teil unterschiedliche, aber in jedem Falle sehr ehrgeizige Ziele gesetzt.

Da Sonne und Wind nicht immer dann bereitstehen, wenn wir elektrischen Strom brauchen, benötigen wir in naher Zukunft Stromspeicher in ganz anderen Auslegungen als für Laptops, Mobiltelefone oder E-Bikes. Wie und wo lässt sich Elektrizität am besten in Batterien speichern, und welche Batterie erfüllt am besten die jeweiligen Anforderungen, z.B. mobil in einem Elektroauto oder, ganz anders, als stationärer Speicher? Bisherige Speicher lassen noch viele Wünsche offen. Fundamentale Fragen der Zellchemie gerade für wiederaufladbare große Batterien, aber auch der Umsetzung in kostengünstige und sichere Produkte sind noch zu lösen. An vielen Orten weltweit, in Europa und nicht zuletzt in Norddeutschland wird intensiv Batterieforschung betrieben. Über den Stand der Forschung und zukünftige Herausforderungen wollen sich mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HWK austauschen.

Zahlreiche Labors und Arbeitsgruppen präsentieren ihren jeweiligen Forschungsstand in etwa 20 Vorträgen und auch auf mehr als 20 Postern. Einblicke in die aktuelle Spitzenforschung erwarten sich die Veranstalter unter anderem von den sechs Hauptvorträgen (Invited Lectures) renommierter Wissenschaftler:

Dr. Andreas Fischer, BASF, Ludwigshafen
Prof. Dr. Jürgen Janek, Justus-Liebig-Universität Gießen
Dr. Teodoro Laino, IBM Research, Zürich
Prof. Dr. Petr Novák, Paul Scherrer Institut, Villigen
Prof. Dr. Bruno Scrosati, früher Sapienza-Università di Roma, jetzt Helmholtz-Institut Ulm
Prof. Dr. Martin Winter, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Weitere  Informationen und das Tagungsprogramm finden sich hier:
<link http: www.h-w-k.de>www.h-w-k.de/index.php.

Organisiert wird die Tagung durch Dr. Julian Schwenzel (Fraunhofer-Institut IFAM in Bremen und Oldenburg), Wolfgang Stenzel (Hanse-Wissenschaftskolleg) und Prof. Dr. Gunther Wittstock (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). Tagungssprache ist Englisch.

 

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