Veranstaltung

TransExil-Schreibretreat: Material und Materialitäten

09. Juni 2026 - 12. Juni 2026

Die DFG-Forschungsgruppe „TransExil. Verhandlungen von Ästhetik und Gemeinschaft im postrevolutionären Mexiko“ bringt Forscher:innen verschiedener deutscher Universitäten und internationale Kolleg:innen vor allem aus Mexiko zusammen (https://www.transexil.de). Ausgangspunkt ist die These, dass Mexiko zwischen den 1920er Jahren und dem Beginn des Kalten Krieges ein Laboratorium für politische und kulturelle Neuformulierungen war, in dem Exilierte sowohl aus dem faschistisch beherrschten Europa als auch aus iberoamerikanischen und karibischen Diktaturen eine entscheidende Rolle spielten. Vor dem Hintergrund untersucht die Forschungsgruppe Ästhetisierungen, die sich aus Vernetzungen zwischen Exilierten und mexikanischen Künstler:innen, Schriftsteller:innen und Intellektuellen ergeben, aber auch aus denen zwischen Exilierten unterschiedlicher Herkunft.

Der Aufenthalt am Hanse-Wissenschaftskolleg dient dem Austausch zum Thema „Material und Materialitäten“. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Auswertung und Diskussion der Archivmaterialien, die bei dem gemeinsamen Forschungsaufenthalt im Februar/März diesen Jahres in Mexiko gesichtet wurden. Neben der gemeinsamen Diskussion theoretischer Texte zu „Material“ und „Materialität“ werden in zwei Fokusgruppen die Schwerpunktthemen „Transhistorizität“ und „Gemeinschaftskonzepte“ erarbeitet. Zudem findet ein Kolloquium statt, bei dem die Nachwuchswissenschaftler:innen ihre Forschungsprojekte präsenteren sowie ein Workshop zum Thema Zeitschriftenforschung mit Prof. Dr. Sergio Ugalde (UNAM, Mexiko).

Zeitraum
09. Juni 2026 - 12. Juni 2026 | 13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Sprache
Deutsch
Veranstaltungsort
Hanse-Wissenschaftskolleg
Lehmkuhlenbusch 4
27753 Delmenhorst
Hörsaal
Barrierefreiheit
barrierefrei
Organisatoren
Prof. Dr. Anja Louise Bandau, Leibniz Universität Hannover
Dr. Lydia Schmuck, Leibniz Universität Hannover
Art der Veranstaltung
Retreat